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Martin Werner Heinz Stöhr

Erstellt von Christine Petrick
Angelegt am 22.04.2016
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Kondolenzen (2906)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Habt es ALLE schön - ihr DORT OBEN und ihr HIER UNTEN

17.02.2026 um 09:04 Uhr von Mama

Wunder 

Übers weite Meer fliegst du, immer näher her zu mir,
deine Flügel spannst du weit und ich folge träumend dir.

Strahlend weiß sind deine Federn, schillernd farbig, wenn das Licht,
sich in deinem Federkleid regenbogenfarbig bricht.

Steige weit hinauf mit dir, mühelos in stetem Kreis.
Kein Geräusch stört unsren Flug, nur der Wind, der flüstert leis.

Immer kleiner werden Häuser, Flüsse wie ein Silberband,
und das Blau des weiten Himmels lässt verblassen dieses Land.

In mir spür ich meinen Puls wie ein Herzschlag aus dem All,
der wie meine Flügel schlägt, still umfängt den Erdenball.

Jetzt fühl ich den Atem Gottes der mich wie ein Wunder trägt,
der mich liebevoll umarmend, schützend um mich selber legt.

Helles Licht umgibt dies Atmen und verleiht mir Ewigkeit.
Dankbarkeit erfüllt mein Sein, meine Schwerelosigkeit.

Liebe fließt durch mich hindurch und pulsiert im hellen Licht.
Schöpfergeist du bist die Liebe, die in allem ewig spricht.

Langsam gleite ich hinunter mit dem Vogel den ich sah,
und die Erde zieht zurück mich, ist so laut, so schwer und nah.

Doch mein Geist ist voll von Liebe, leuchtet durch des Atems Kraft,
ist erfüllt von Ewigkeit die mich wunschlos glücklich macht.
(Monika Schudel)

Kondolenz

Gedanken

15.02.2026 um 14:48 Uhr von Mama

… SO GEHT ES NUN MAL: DIE NACHMITTAGE UNSERER ZUKUNFT SIND KAUM VORSTELLBAR. Der Gedanke, dass wir nicht wissen können, auf welche Wege uns das Leben führen wird, ruft eine Sehnsucht nach der Zeit in mir hervor, als die Zukunft nicht mehr als eine vage Vorstellung war, eine Sehnsucht nach der Vergangenheit ganz allgemein, nach nichts als der Vergangenheit. Im Grunde ist es eine Art Schock: dass alles im Leben unsicher ist, dass alles vergehen wird. Aber vielleicht übertreibe ich auch. Vielleicht ist es einfach nur der merkwürdige Umstand, dass wir in der Gegenwart nicht wissen können, welche Echos der Vergangenheit in unserer Zukunft widerhallen. Es ist ein schwer beschreibbares Gefühl. Deshalb benutze ich Vereinfachungen: Ich bin traurig, es fühlt sich komisch an, ich bin geschockt. Ich glaube nicht, dass ich auch nur ein Zehntel meiner Gefühle verstehe, wenn ich ehrlich bin.

Kondolenz

Ein 12. im Monat ...

12.02.2026 um 14:50 Uhr von Mama

DAMALS hat mir Mario geschrieben: „… Schubi hat sich gestern aufgemacht zu Martin. Die beiden Martins machen es sich jetzt zusammen gemütlich da oben. Sorry für die schlechten Nachrichten …“ HEUTE denke ich an euch beide, ihr zwei Martins. Danke Martin, dass ich dich 31 Jahre haben durfte. Blöder Satz – aber was soll ich sagen. Ich würde gerne allen alles erzählen. Ich würde nie aufhören zu reden …

Kondolenz

Habt es ALLE schön - ihr DORT OBEN und ihr HIER UNTEN

09.02.2026 um 15:38 Uhr von Mama

… in mir tobt ein Kampf. Ich hatte schöne Stunden, habe sie durchaus genossen, aber in jedem Moment spüre ich diese tiefe Traurigkeit, die sich nicht austricksen oder abschütteln lässt. Sie ist wie der schlimmste Stalker, einfach immer da, völlig egal, was ich mache – selbst wenn ich lache oder mit den Kindern der Lebenshilfe beim Fasching getanzt habe. Dadurch fühlt sich alles so seltsam an, das Lachen und Tanzen ist anders als früher, die Unbekümmertheit fehlt, weil ein Schmerzfilter darüberliegt.

Kondolenz

Dankbarkeit

07.02.2026 um 09:10 Uhr von Mama

Martin, manchmal freue ich mich, dass es mir peu à peu besser geht. Klar, das ist kein Selbstläufer. Deine sehr engen Freunde sind und bleiben meine Freunde. 4Ever. Natürlich können und werden sie dich nicht mal ansatzweise ersetzen. Aber andererseits, und davon bin ich zutiefst überzeugt, werde ich sie nie, nie, nie verlieren. Die (nenne ich es ruhig) Martin-Cloud wird immer für mich da sein. Ich kann mich auf sie verlassen. Mit ihnen habe ich Freunde auf der Welt, die mich begleiten. Sie sind zwar nicht die Gelben Engel, die sofort alles reparieren können. Aber sie sind meine Angels. Und vielleicht hat irgendjemand von den Angels mal eine Panne, dann bin ich für sie da. So funktioniert das. Ich trage Martin mit und in mir. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich muss weinen. Ausnahmsweise nicht vor Trauer. Sondern vor Glück, solche großartigen Freunde in meinem Leben zu wissen. Meine MARTIN-Angels.

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