Ursula Strauß

Ursula Strauß

* 10.06.1926 in Königsberg
† 09.11.2018
Erstellt von Hans Strauß
Angelegt am 11.11.2018
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Neueste Einträge (36)

Gedenkkerze

Hans

Entzündet am 12.11.2019 um 16:37 Uhr

 

Wenn eine Mutter stirbt ...

Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint.

Die Mutter wars. Was brauchts der Worte mehr.

Die Mütter sterben nicht; Mütter gleichen alten Bäumen. In uns leben sie und in unsren Träumen. Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht, zieht ihr Leben in unserem Kreise. Mütter sterben nicht. Mütter leben fort auf ihre Weise.

Eine Mutter noch zu haben, ist die größte Seligkeit, doch ein Mutterherz begraben, ist das allerschwerste Leid.

Ein Mutterherz! Nur wer es kennt, wer recht von Grund es kennt, der weiß, was man verliert an ihm, weiß den Schmerz, den kein Wort benennt.

Eine Mutter liebt ohne viel Worte - / eine Mutter hilft ohne viel Worte - / eine Mutter versteht ohne viel Worte - / eine Mutter geht ohne viel Worte ... / ... und hinterlässt eine Leere, / die in Worten keiner auszudrücken vermag.

Trägst du hart, was Gott gesendet, wenn ein Mutterauge bricht, denk', dass alles stirbt und endet, nur die Mutterliebe nicht.

Gott gab uns unsere Mutter als reichliches Glück; wir legen sie nun still in seine Hand zurück.

Lübecker Nachrichten

vom 10.11.2019

Gedenkkerze

Hans

Entzündet am 09.11.2019 um 00:42 Uhr

liebe Mama, ich vermisse dich schrecklich, der Tod ist ein Arsch

Fotoalbum

Ursels wunderbares Lachen (1)

Gedenkkerze

Hans

Entzündet am 18.08.2019 um 13:16 Uhr

My Way(Lieblingslied von Ursel)

Und jetzt naht das Ende,
Und vor mir liegt der letzte Vorhang.
Mein Freund, ich stelle klar,
Und lege meinen Fall, dessen ich mir sicher bin, dar:

Ich habe ein erfülltes Leben gelebt.
Ich habe so ziemlich jede Erfahrung gemacht,
Und mehr, viel mehr als das:
Ich hab's auf meine Art getan.

Bereut habe ich einiges -
Aber dann auch wieder zu wenig, um es zu erwähnen.
Ich tat, was ich tun musste,
Und habe alles, - ohne Ausnahme - , zu Ende gebracht.
Ich plante jedes Vorhaben
sorgfältig, bis ins Detail.
Und mehr, viel mehr als das:
Ich hab's auf meine Art getan.


Ja, es gab Zeiten -
Ich bin sicher, das hast du gemerkt -
Da habe ich mich übernommen.
Aber dennoch, wenn ich auch an manchem zweifelte -
Ich hab's geschluckt und dann ausgespuckt.
Ich habe mich allem gestellt,
Blieb standhaft,
Und tat es auf meine Art.

Ich habe geliebt, habe gelacht und habe geweint.
Ich hatte auch genug an Niederlagen wegzustecken.
Und jetzt, wo die Tränen verflogen sind,
Kann ich sogar darüber lachen.
Mir vorzustellen, dass ich all das getan habe -
Da sage ich - wenn ich darf - gar nicht mal schüchtern:
"Oh nein, oh nein, ich doch nicht.
Ich hab's auf meine Weise getan."

Denn: Was ist ein Mann, was hat er denn schon?
Wenn nicht sich selbst, so hat er nichts.
Das zu sagen, was er wirklich fühlt,
Und nicht mit den Worten eines dessen, der kniet.
Die Bilanz zeigt: Ich habe einstecken müssen -
Aber ich hab' es auf meine Weise getan.

Ja, auf meine Weise.

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