Rosi Mittermaier

* 05.08.1950 in Reit im Winkl
† 04.01.2023
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Angelegt am 05.01.2023
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Über den Trauerfall (6)

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Rosi Mittermaier

05.01.2023 um 10:25 Uhr von Redaktion

Rosa Katharina („Rosi“) Mittermaier-Neureuther (* 5. August 1950 in Reit im Winkl; † 4. Januar 2023 in Garmisch-Partenkirchen) war eine ehemalige deutsche Skirennläuferin.

 

Nach neun Jahren im Alpinen Skiweltcup gewann sie bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck zwei Goldmedaillen in der Abfahrt und im Slalom sowie die Silbermedaille im Riesenslalom. Im selben Winter entschied sie die Gesamtwertung des Weltcups für sich und beendete anschließend ihre aktive Laufbahn.

 

Auch nach ihrem Karriereende blieb Mittermaier populär und als Werbeträgerin, Sportbotschafterin sowie Sachbuchautorin gemeinsam mit ihrem Ehemann Christian Neureuther in den Medien präsent. Als erste Wintersportlerin wurde sie im April 2006 in die neugegründete Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen.

Laufbahn

05.01.2023 um 10:25 Uhr von Redaktion

Anfänge und Weltcupsiege (bis 1975)

Mittermaier wuchs auf der Winklmoos-Alm in den Chiemgauer Alpen auf und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Skifahren. Während der Schulzeit wurde sie von ihrem Vater trainiert und gewann lokale Schüler- und Jugendrennen. Bei zwei Skiunfällen mit zwölf Jahren brach sie sich erst einen Knöchel, kurz vor der Verheilung den Unterschenkel am selben Bein und konnte mehrere Monate nicht Ski fahren. In den folgenden Wintern nahm sie an deutschen Jugendmeisterschaften teil und trainierte im Herbst 1965 erstmals mit der Nationalmannschaft. Ab der Saison 1966/67 startete Mittermaier international und trat auch bei Wettbewerben des erstmals ausgetragenen Alpinen Skiweltcups an. Im gleichen Jahr gewann sie ihre erste Deutsche Meisterschaft in der Kombination, der bis 1973 dreizehn weitere nationale Titel in der Kombination sowie in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom folgten. Auch im Weltcup etablierte sich Mittermaier als beste Sportlerin in dem von Klaus Mayr trainierten deutschen Team: In der höchsten Wettkampfserie des alpinen Skisports kam sie im Slalom von Aspen im März 1968 erstmals unter die ersten drei und gewann mit dem Slalom von Schruns im Januar 1969 ihr erstes Rennen. In der Gesamtwertung erreichte sie von 1968 bis 1975 konstant Platzierungen unter den vorderen fünfzehn, ab 1972 gehörte sie stets zu den besten sieben Athletinnen (mit einem dritten Rang im Winter 1974/75 als vorerst bestem Ergebnis). Sie entschied weitere Slalomwettkämpfe für sich und belegte in der Slalomwertung 1973 und 1974 den zweiten Rang.

 

In ihrer Autobiographie schrieb Mittermaier später, sie habe sich zu Beginn ihrer Karriere vor allem an der etwas jüngeren Französin Michèle Jacot gemessen. Jacot, die 1970 den Gesamtweltcup gewann und Kombinationsweltmeisterin wurde, zählte wie die 1,63 Meter große und 54 Kilogramm schwere Mittermaier zu den zierlichen und leichten Skirennläuferinnen im Feld. Unter anderem auf die Körpergröße führte Mittermaier die unterschiedlichen Fahrstile unter den Weltcupläuferinnen zurück. Als charakteristisch für den eigenen Stil betrachtete Mittermaier das parallele Fahren bei geschlossener Skiführung. Mit dem vergleichsweise engen Anfahren der Torstangen sei sie ein höheres Ausfallrisiko durch Einfädler eingegangen als die eher breitbeinig laufenden Sportlerinnen, zu denen sie etwa die Österreicherin Annemarie Pröll (ab ihrer Hochzeit 1973: Moser-Pröll) zählte. Pröll folgte als Gesamtweltcupsiegerin auf Jacot, gewann diese Wertung von 1971 bis 1975 fünfmal in Serie und wurde von Mittermaier als „geborene[r] Typ der Siegerin“ angesehen. In der Saison 1975 galt Mittermaier als einzige größere Rivalin für Moser-Pröll, brach sich aber im Februar bei einem Trainingsunfall in der Axamer Lizum (einem Zusammenstoß mit einem Touristen) den linken Arm und fiel für den Großteil der restlichen Saison aus.

 

Während Mittermaier im Weltcup regelmäßig – bis 1975 in 28 Rennen – Plätze unter den ersten drei erreichte, verpasste sie zunächst durchgehend die Medaillenränge bei den Großereignissen. Bei Olympischen Winterspielen ging sie erstmals im Alter von 17 Jahren 1968 in Grenoble an den Start, wo sie als bestes Ergebnis den 20. Platz im Riesenslalom belegte. Vier Jahre später in Sapporo erreichte sie ausschließlich in der Abfahrt (der Teildisziplin, in der sie im Weltcup die schwächsten Ergebnisse erzielte) als Sechste die vorderen zehn. Bei der WM 1970 in Gröden schied sie im zweiten Slalomdurchgang aus, nachdem sie im ersten Lauf den dritten Zwischenrang belegt hatte; in St. Moritz 1974 wurde sie Slalomsechste. Später führte Mittermaier ihre ausbleibenden Erfolge bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in erster Linie auf Konzentrationsschwächen zurück.

 

Erfolg im Gesamtweltcup und Doppelolympiasieg (1975/76)

Mit 25 Jahren zählte Mittermaier zu Beginn der Saison 1975/76, deren Höhepunkt die Olympischen Winterspiele in Innsbruck bildeten, zu den ältesten und erfahrensten Athletinnen im Weltcup. Nach den Spielen sagte sie, angesichts des nahenden Karriereendes habe sie „es endlich zu mehr bringen“ wollen und daher erstmals ein intensives Sommertraining verfolgt. Zu ihrer Hauptkonkurrentin entwickelte sich die sechs Jahre jüngere Lise-Marie Morerod aus der Schweiz, nachdem Moser-Pröll am Anfang des Winters ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärt hatte. Bis Ende Januar gewann Morerod sechs der zwölf Wettkämpfe im Slalom und Riesenslalom, in denen Mittermaier jeweils den zweiten Rang belegte. Mittermaier gewann die Kombination von Cortina im Dezember sowie am 22. Januar den Slalom in Bad Gastein, wo sie einen Tag zuvor in der Abfahrt den letzten Platz unter 54 Teilnehmerinnen belegt hatte. Da ihre Ergebnisse in der Abfahrt insgesamt dennoch besser waren als die Morerods, übernahm Mittermaier frühzeitig die deutliche Führung im Gesamtweltcup vor der Schweizerin. Nach zwei weiteren Siegen beim Saisonabschluss im März gewann sie die Wertung mit 281 gegenüber Morerods 214 Punkten.

 

Bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck im Februar 1976 gewann Mittermaier bei allen drei alpinen Ski-Wettbewerben eine Medaille: Am 8. Februar entschied sie die Abfahrt mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Brigitte Totschnig für sich und gewann damit als erste deutsche Skirennläuferin seit Heidi Biebl 1960 eine olympische Goldmedaille – zuvor hatte Mittermaier im Weltcup nie in einem Abfahrtsrennen gesiegt. Drei Tage später gewann sie auch im Slalom mit der Laufbestzeit im zweiten Durchgang, nachdem zunächst ihre Teamkollegin Pamela Behr in Führung gelegen hatte. Im abschließenden Riesenslalom am 13. Februar belegte sie den zweiten Rang mit zwölf Hundertstelsekunden Rückstand auf die Kanadierin Kathy Kreiner. Die olympischen Erfolge Mittermaiers zählten gleichzeitig auch als WM-Medaillen, da die Olympia-Rennen zwischen 1948 und 1980 auch als Alpine Skiweltmeisterschaften galten. Hier gewann sie zusätzlich den Titel in der nichtolympischen Kombination, die sich aus den Ergebnissen der anderen drei Rennen zusammenrechnete. Aus dem gesamten bundesdeutschen Olympiateam von 1976 war Mittermaier die einzige Goldmedaillengewinnerin. Gemeinsam mit der sowjetischen Skilangläuferin Raissa Smetanina hatte sie die erfolgreichste Medaillenbilanz aller Teilnehmer.

 

Als letztes Skirennen fuhr Mittermaier zwei Monate nach ihren Olympiasiegen und einen Monat nach dem Gewinn des Gesamtweltcups im April 1976 einen Riesenslalom im schwedischen Tärnaby. Am 31. Mai 1976 erklärte sie anlässlich einer Pressekonferenz ihren Rücktritt vom aktiven Skisport.

 

Werbeauftritte und gesellschaftliches Engagement (seit 1976)

 

Mittermaier (re.) mit ihrem Mann Christian Neureuther (li.) und der Eiskunstläuferin Aljona Savchenko bei der Einkleidung der deutschen Olympiamannschaft 2018

Gleichzeitig mit ihrem Karriereende gab Mittermaier einen Vertragsabschluss bei der US-amerikanischen Sportagentur International Management Group von Mark McCormack bekannt. Sie stand damit als einzige Deutsche in einer Reihe mit Sportlern wie dem Skifahrer Jean-Claude Killy, dem Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart oder dem Wimbledonsieger Björn Borg. Während der drei Jahre laufenden und mit zwei Millionen Mark dotierten Vertragszeit entwarf sie eine Wintersportkollektion, warb unter anderem für Skiartikel und verbrachte einen Großteil der Zeit mit teils internationalen Werbeterminen. Medial war Mittermaier in den späten 1970er Jahren außerdem an der Skigymnastik-Serie Tele-Ski des Bayerischen Rundfunks beteiligt, später co-kommentierte sie 1992 und 1994 die olympischen Skirennen für den Sportsender Eurosport. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Christian Neureuther betrieb sie zwischenzeitlich ein Sportgeschäft in Garmisch-Partenkirchen sowie ein Landgasthaus in Reit im Winkl. Das Paar veröffentlichte verschiedene Bücher, unter anderem 2006 einen Nordic-Walking-Ratgeber und 2012 einen Führer mit Schneeschuhtouren.

 

1997 wurde Mittermaier-Neureuther zur nationalen Botschafterin für Sport, Toleranz und Fair Play ernannt. Sie engagiert sich vielseitig für gute Zwecke, übernahm 1999 die Schirmherrschaft der neu gegründeten Deutschen Kinderrheuma-Stiftung und ist Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund. Als Unterstützerin der Christoffel-Blindenmission reiste sie mit ihrem Mann unter anderem nach Nepal und Tansania. Zudem warb das Paar für die letztlich gescheiterten Bewerbungen Münchens um die Winterspiele 2018 und 2022.

Persönliches

05.01.2023 um 10:21 Uhr von Redaktion

Mittermaier ist die Tochter des Kaufmanns Heinrich Mittermaier (1911–2009) und der Köchin Rosa Mittermaier, die auf der Winklmoos-Alm zunächst ein Gasthaus, später ein Studentenheim bewirtschafteten. Ihr Vater war staatlich geprüfter Skilehrer, führte ab 1966 eine eigene Skischule und förderte die Skikarrieren seiner Töchter Heidi, Rosi und Evi Mittermaier. Auch Heidi (* 1941) und Evi (* 1953) zählten als Skirennläuferinnen zur nationalen Spitze und nahmen jeweils mehrmals an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teil. Während Heidi Mittermaier ihre Karriere 1966 beendete, bevor Rosi auf internationaler Ebene antrat, starteten die beiden jüngeren Schwestern von 1974 bis 1976 gemeinsam im Weltcup. Rosi Mittermaiers Zwillingsschwester Helene starb bei der Geburt.

 

In Reit im Winkl besuchte Mittermaier die Grund- und Hauptschule, wobei sie in den ersten drei Schuljahren wegen des weiten Schulwegs größtenteils bei einer Pflegefamilie im Ort wohnte. Sie absolvierte anschließend eine Ausbildung als Hotelfachfrau bei ihren Eltern, war aber nie in dem Beruf tätig. Am 7. Juni 1980 heiratete sie den Skirennläufer Christian Neureuther, mit dem sie eine lange Freundschaft seit den Anfängen ihrer Laufbahn verband und der sie bereits während ihrer aktiven Zeit beriet. Das Paar hat zwei Kinder, die Modedesignerin Ameli Neureuther (* 1981) und Felix Neureuther (* 1984), der als Skirennläufer ebenfalls mehrere WM-Medaillen gewann.

 

Neben dem Skifahren verfolgte Mittermaier weitere Sportarten als Hobbys. In ihrer Autobiographie von 1976 nannte sie dabei das Fallschirmspringen an erster Stelle, gefolgt vom Tauchen. Im Frühjahr 1973 verletzte sie sich auf Hawaii beim Surfen und verpasste dadurch den Saisonabschluss und den möglichen Sieg im Slalom-Weltcup. Später wandte sie sich dem Nordic Walking zu und gehörte in den 2000er Jahren gemeinsam mit ihrem Ehemann zu den prominentesten Vertretern der Sportart.

Öffentliches Bild und Würdigung

05.01.2023 um 10:19 Uhr von Redaktion

Die Olympiasiege Mittermaiers begründeten eine große öffentliche Popularität, die weit über ihre aktive sportliche Laufbahn hinaus andauerte. Als vielfach von Medien und Fans verwendeter Beiname etablierte sich Gold-Rosi. Nach ihren Erfolgen von Innsbruck erhielt sie nach eigener Angabe innerhalb eines Monats 40.000 Fanbriefe. Das Elternhaus Mittermaiers auf der Winklmoos-Alm erfuhr so hohe Besucherzahlen, dass die Familie zwischenzeitlich in den ersten Stock zog, um ihre Privatsphäre zu schützen.

 

Mittermaier gilt als ausgesprochen bodenständig und erhielt in ihrer Biographie die Zuschreibung, sie sei „wahrscheinlich der natürlichste [Superstar], den es je im Sportbereich gegeben hat“. Ihr Ehemann bezeichnete sie als „Leistungssportlerin ohne Ehrgeiz“, sie selbst erklärte, sie möge „[d]ieses ganze Verbissene, Extreme“ nicht gern. In ihrer aktiven Zeit sah Mittermaier ihre Mitläuferinnen als Freundinnen und betrachtete gegenseitige Unterstützung und Hilfestellungen als selbstverständlich. Im Rückblick beschrieb Herbert Riehl-Heyse in der Süddeutschen Zeitung sie als „freundliche[s] bayerische[s] Dorfmädchen“ mit natürlichem Charme und Ausstrahlung, das sich zu „so etwas wie [die] Miss Bundesrepublik“ entwickelt habe. Der Spiegel stellte die „immerfrohe[…]“ Mittermaier als Kontrast dar zu dem von „nüchterne[m] Professinalismus“ geprägten Athletentyp im Skisport späterer Jahrzehnte. Das vielfach – beispielsweise in Fernsehshows – gemeinsam auftretende Ehepaar Mittermaier-Neureuther gilt als skandalfreies „Musterpaar“ und „eingespieltes Team“, in dem Neureuther den Part des Unterhalters übernehme und Mittermaier eher ruhig auftrete.

 

Die bundesdeutschen Sportjournalisten wählten Mittermaier zur Sportlerin des Jahres 1976, die Internationale Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) zeichnete sie im selben Jahr mit dem Skieur d’Or aus. Als Nachfolgerin Ulrike Meyfarths erhielt sie zudem ebenfalls 1976 den Bravo Otto in Gold in der Kategorie Sportlerin. Schon 1974 hatte sie hinter Meyfarth den zweiten Rang in dieser Kategorie belegt. Der 1982 eröffnete höchstgelegene Straßentunnel Europas in den Ötztaler Alpen wurde nach ihr Rosi-Mittermaier-Tunnel benannt. 2004 nahm Mittermaier für die CSU als Mitglied der 12. Bundesversammlung an der Wahl des Bundespräsidenten teil. Sie erhielt ferner mehrere vom Freistaat Bayern verliehene Orden und Medaillen – darunter den Bayerischen Verdienstorden 2007 – und 2019 gemeinsam mit ihrem Ehemann die Ehrenbürgerwürde von Garmisch-Partenkirchen. Bereits acht Jahre zuvor hatte sie als zentrale Botschafterin für die in der Gemeinde stattfindenden Alpinen Skiweltmeisterschaften fungiert.

 

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe ehrte Mittermaier 2001 mit der zweiten verliehenen Goldenen Sportpyramide und hob dabei insbesondere ihr gesellschaftliches Engagement hervor. Als eines von 40 Gründungsmitgliedern – und als zunächst einzige Wintersportlerin – wurde sie 2006 in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. Der Sportjournalist Wolfgang Uhrig zählte sie anlässlich dessen zu den „Volkshelden, die den Menschen und damit dem Volk einen gewissen Stolz auf ihre Nation gaben oder geben“.

Erfolge

05.01.2023 um 10:17 Uhr von Redaktion

Olympische Spiele (auch WM)

Grenoble 1968: 20. Riesenslalom, 25. Abfahrt

Sapporo 1972: 6. Abfahrt, 12. Riesenslalom, 17. Slalom

Innsbruck 1976: 1. Abfahrt, 1. Slalom, 2. Riesenslalom, 1. Kombination (nur WM)

Weltmeisterschaften

Gröden 1970: 5. Kombination, 7. Riesenslalom

St. Moritz 1974: 6. Slalom

Weltcupwertungen

Rosi Mittermaier gewann in der Saison 1975/76 den Gesamtweltcup sowie die Disziplinenwertungen in Slalom und Kombination.

 

       Gesamt, Abfahrt, Riesenslalom, Slalom, Kombination

 Platz, Pkte, Platz, Pkte, Platz ,Pkte, Platz, Pkte, Platz, Pkte

Saison 

196727.6––––19.6––

196812.47––8.2911.18––

1968/697.985.2011.274.51––

1969/7011.7412.710.258.42––

1970/7114.5915.59.2913.25––

1971/726.11010.127.324.66––

1972/734.1319.238.402.80––

1973/747.11611.1013.182.87––

1974/753.1666.497.367.52––

1975/761.2819.303.911.1101.45

 

Weltcupsiege

Mittermaier errang insgesamt 41 Podestplätze im Alpinen Skiweltcup, darunter 10 Siege:

16. Januar 1969SchrunsÖsterreichSlalom

 

DatumOrtLandDisziplin

16. Januar 1969SchrunsÖsterreichSlalom

14. März 1970VossNorwegenSlalom

2. Februar 1973SchrunsÖsterreichSlalom

27. Februar 1974AbetoneItalienSlalom

8. März 1974VysokeTatryTschechoslowakeiSlalom

13. Dezember 1974Cortina d’AmpezzoItalienSlalom

17. Dezember 1975Cortina d’AmpezzoItalienKombination

22. Januar 1976Bad GasteinÖsterreichSlalom

5. März 1976Copper MountainUSARiesenslalom

6. März 1976Copper MountainUSASlalom

Die Datenbank des Internationalen Skiverbandes (Federation Internationale de Ski, FIS) vermerkt darüber hinaus 67 weitere Top-Ten-Platzierungen Mittermaiers in der höchsten Wettkampfserie.

 

Außerhalb des Weltcups siegte Mittermaier im Slalom am 8. Dezember 1971 in Val-d’Isère, womit sie sich dort auch den Kombinationssieg des „Kriteriums des ersten Schnees“ holte. Hinzu kommen Erfolge beim vorolympischen Slalom in Sapporo am 13. Februar 1971 (wo sie zuvor bereits am 8. und 11. Februar jeweils Zweite in der Abfahrt und im Riesenslalom geworden war) sowie am 17. Februar 1974 beim Holmenkollenrennen am Kirkerudbakken im Riesenslalom und in der Kombination.

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